Kindeswohl wird dem Wahlkampf geopfert

ÖVP verhindert bedarfsgerechte Ausstattung der Volksschulen

Wien (OTS) - Einen völlig unverständlichen Schritt setzten die ÖVP-geführten Länder am Freitag der Vorwoche bei der LandesbildungsreferentInnenkonferenz in Vorarlberg. Offensichtlich aus wahltaktischen Gründen verhinderten sie die notwendige Einstimmigkeit im Zusammenhang mit den von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid vorgeschlagenen zusätzlichen 5000 LehrerInnen. Diese sollten auf Grundlage eines Chancen-Index vor allem an schwierigen Standorten im Volksschulbereich eingesetzt werden. Damit wäre eine Unterstützung vieler Volksschulen mit großen pädagogischen Herausforderungen möglich gewesen, ohne dass andere Schulen auf Ressourcen verzichten hätten müssen.

Mit diesem Verhalten machen die ÖVP-Verantwortlichen die unbedingt notwendige Unterstützung im Grundschulbereich vorerst unmöglich. Seitens des SLÖ und der FSG PflichtschullehrerInnen wird diese Vorgangsweise auf das Schärfste kritisiert. „Es ist ein Wahnsinn, dass das Wohl der Kinder wahltaktischen Überlegungen zum Opfer fällt und die Gunst der Stunde nicht genützt worden ist. In der Pflichtschule fordern wir seit Jahren eine bedarfsgerechte personelle Ausstattung“, so Vorsitzender Thomas Bulant. „Unsere Forderung nach zusätzlichem Support, dort wo er dringend benötigt wird, bleibt aufrecht.“

Rückfragen & Kontakt:

MMag. Dr. Thomas Bulant
Vorsitzender des SLÖ
‪Löwelstraße 18‬‬‬, ‪1010 Wien‬‬‬
M: thomas.bulant@apsfsg.at
H: ‪0699 1 9413999

Schönen Sommer!

Wir wünschen allen Kolleginnen und  Kollegen einen schönen und erholsamen Sommer...

schoenen sommer 2017

Bildungsreform - Viel Trara und am Ende alles für die Katz

Jetzt habe ich mir mit meinem „Letzten Wort“ so lange Zeit gelassen und dann das:

Sebastian ist so mit seinen Personalentscheidungen beschäftigt, dass er lieber doch keine Bildungsreform beschließen will. Auch gut! 

 

Pany10Doch wen wundert`s? Bei so viel politischem Unvermögen kann unmöglich Gutes raus kommen. Hermann Helm (er war schon Generalsekretär unter Lisl Gehrer – ÖVP und Landesschulratspräsident in NÖ bis 2015) entwickelte federführend ein Positionspapier namens „Freiraum für Schulen“. Dann machten SPÖ und ÖVP eine Bildungsreform mit 2/3 Materie draus, verabsäumten aber jene Parteien, die man für eine 2/3 Mehrheit braucht, mit einzubinden. Dutzende Expertenrunden und Verhandlungsrunden mit der Gewerkschaft später sprengte die ÖVP diesen Mai die Koalition und versucht jetzt den Grünen den „Schwarzen Peter“ für das Scheitern der Reform in die Schuhe zu schieben.  

Ob jetzt doch noch was daraus wird, ist am heutigen Tag nicht absehbar.

ABER - falls „Basti“ Bundeskanzler wird und Heinz Christian sein Vize, wird hoffentlich „Milch und Honig“ fließen, so wie schon unter Wolfis Regentschaft, als seine Lisl es zu Stande gebracht hat, den Leuten die Kürzung der Stundentafel von 138 auf 120 Jahreswochenstunden als“ Schülerentlastungsreform“ zu verkaufen. So nebenbei wurden dadurch tausende Lehrerdienstposten gekürzt und wertvolle Unterrichtszeit ging verloren.

 

Damit sich dieser Albtraum nicht wiederholt, werde ich am 15. Oktober Mag. Christan Kern wählen! 

 

Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sommer!

Für den SLÖ-NÖ,

Ihr Jürgen Pany